Projekte 2017
zurückProjekte.htmlProjekte.htmlshapeimage_2_link_0
 

Digitales Dorf:

Mit der Einreichung einer Projektskizze über die Durchführung von Modell- und Demonstrationsvorhaben bei „Land.Digital - Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Räume, bewirbt sich Plittersdorf um Projektmittel, die eine geplante Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer- Institut Stuttgart realisiert werden soll. In diesem Projekt sollen Apps zur Vereinfachten Medikamentenbestellung, zur Verbesserung der Mobilität und für die Dorfkommunikation entwickelt werden. Außerdem ist die Begleitung und Schulung von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern geplant. Mit einer Entscheidung über die Projektskizze ist Ende 2017 zu rechnen.

Instandsetzung Bauwagen „Pommesbude“:

Der seit vielen Jahren bei der Kirmes als „Pommesbude“ verwendete Bauwagen wurde im Sommer 2017 verschönert. Neben einem neuen Schutzanstrich und neuem Dach, wurde die Rückseite des Wagens banale und steht nun in der nutzungsfreien Zeit des Bauwagens als Informationswand zur Verfügung.


 

Zweitverwertung Maibaum:

Aus dem ausgedienten Maibaum wurde im Juni 2017 eine schöne Balancier-Stange für die Kinder des Dorfes angefertigt.


 

First-Responder:

Das Leben im Dorf bringt auch Nachteile mit sich. Gut 30 Minuten benötigt der Rettungsdienst um im Notfall nach Plittersdorf zu gelangen. Viel zu lang, um in einer lebensbedrohlichen Situation wirklich helfen zu können. Dieser Umstand besorgt insbesondere die älteren Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern und führt immer öfter zur Entscheidung, den Lebensabend nicht im Dorf verbringen zu wollen.
Um die Notfallversorgung zu verbessern, absolvierten 2016 fünf Bürgerinnen aus Plittersdorf und eine Bürgerin aus Lind die Ausbildung zum First-Responder und stehen seither im Notfall ehrenamtlich für Ihr Dorf zur Verfügung. Die hierfür erforderliche Ausrüstung konnte mit Hilfe von Spenden beschafft werden.


 

Gemeinschaftshühnerstall:

Warum gibt es eigentlich kaum noch Nutztiere in den Dörfern? Eine Umfrage im Dorf ergab, dass sich viele danach sehnten und gern wieder mehr Tiere im Dorf hätten. Die Kinder sollten doch einen Bezug zu unseren Lebensmitteln bekommen und wie könnte das besser gelingen als durch das Aufwachsen mit Nutztieren.
Da einzelne die Verantwortung und Arbeit scheuten, wurde in unserem Dorf ein Gemeinschaftshühnerstall errichtet, der von neun Familien im Dorf gemeinschaftlich unterhalten wird.
Realisiert werden konnte das Vorhaben durch Spenden, durch einen Zuschuss der Kreisverwaltung und 200 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Seit April 2017 leben nun Paul, der Hahn, und seine Hühner in einem großen Freigehege und gemütlichen Hühnerhaus. Die Hühner, darunter von aussterben bedrohte Rassen, wie Krüper und Sundheimer, liefern nun die Frühstückseier für das Dorf.


 

 

Bau des Bocciafeldes und eines Gerätehauses:

Einen großen Bahnhof bereiteten die Plittersdorfer Bürgerinnen und Bürger Landrat Dr. Jürgen Pföhler als er 2015 die großzügige Bezuschussung der Kreisverwaltung überbrachte.


 

Ohne den Kreiszuschuss über 4.871,-- € hätte das Projekt mit einem Volumen von knapp 20.000,-- € kaum realisiert werden können. Der Dorfverein selbst brachte neben Vereinsmitteln ein und die Bürgerinnen und Bürger engagierten sich in 720 ehrenamtlichen Arbeitsstunden. Das Projekt konnte Ende 2015 abgeschlossen werden. Das Bocciafeld steht seither der Öffentlichkeit für die Nutzung zur Verfügung.


 

Die Mühe hat sich gelohnt. Jetzt ist es amtlich: Plittersdorf hat Zukunft. Nach dem Sieg auf der Kreisebene und dem 4. Platz im Gebietsausscheid, wurde Plittersdorf mit Bronze auf der Landesebene ausgezeichnet.

Wir sind stolz und glücklich!